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Nach dem Rekordjahr 2013 hat sich die Entwicklung des Interaktiven Online- und Versandhandels in 2014 verlangsamt. Dennoch bleibt diese Branche auf Wachstumskurs. E-Commerce wird für immer breitere Bevölkerungskreise zur Selbstverständlichkeit. Laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (bevh) ist der Versandhandel nach wie vor sehr vital. Insgesamt belief sich der Umsatz in dieser Branche im Jahr 2014 auf 49,1 Milliarden Euro. Dabei entfielen 41,9 Milliarden Euro oder rund 85% des Gesamtumsatzes im Interaktiven Handel auf den Bereich E-Commerce. Im Jahr 2013 betrug dieser Wert noch 81%. Der Onlinehandel mit Waren nahm in 2014 um 7% zu und lag deutlich über dem Plus des gesamten Einzelhandels.

Die verwendeten Kanäle, um sich über Produkte und Dienstleistungen im Internet zu informieren, sind vielfältig. Zu den beliebtesten Informationsquellen der Konsumenten gehörten 2014 die Internetauftritte und Publikationen der Händler sowie Suchmaschinen. Auch Soziale Medien spielten dabei eine wichtige Rolle.

Digitale Güter und Dienstleistungen, wie zum Beispiel Reise- und Ticketbuchungen sowie Downloads, konnten 2014 knapp 11 Milliarden Euro generieren. Die Etablierung des Interaktiven Handels als wesentlicher Teil des Einzelhandels und die weiter wachsenden Umsätze trotz des schwierigen Umfelds markierten laut bevh die Entwicklung im Jahr 2014. Sie zeigten gleichzeitig deutlich auch das Potenzial der Branche.

Beim Einkauf im Versandhandel war Bekleidung erneut die beliebteste Warengruppe. Der Umsatz in diesem Segment belief sich 2014 auf 11,9 Milliarden Euro (2013: 11,6 Milliarden Euro). Zu den Kundenfavoriten zählten auch Unterhaltungselektronik mit Erlösen in Höhe von 5 Milliarden Euro sowie Bücher mit 4,1 Milliarden Euro.

Laut bevh sind Multichannel und Mobile Commerce weiter im Trend. Insbesondere jüngere Käufergruppen präferieren zunehmend den Einkauf über das Smartphone. Auch der Kauf von Verbrauchsgütern via Internet nimmt bei den 14- bis 39-Jährigen weiter zu. Bei den skizzierten Trends sehen Marktbeobachter weiterhin Wachstumspotential. Händler, die auf mehreren Kanälen aktiv sind, konnten bei den Kunden besonders punkten. Eine negative Entwicklung verzeichneten hingegen die Onlinemarktplätze. Sie mussten im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang hinnehmen.